reis in papier – aber jetzt richtig

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Davon, dass es Reis auch in plastikfreier bzw. plastikarmer Verpackung gibt, habe ich ja schon berichtet. Nur leider bekam man den nur von Uncle Ben´s, also einer Marke von Mars Incorporated. Die Suche nach einer Alternative hat lange gedauert. Doch dann kam der Zufall ins Spiel.

Neue Märkte testen

Manchmal sollte man gewohnte Pfade verlassen und neue Wege gehen. Meiner führte mich einfach in einen anderen Supermarkt. Denn es ist ja so: Wer auf Plastik verzichtet und bewusst einkauft, der hat seine paar Lädelchen, die er immer wieder ansteuert. Da kennt man sich, die Verkäufer wissen, was man bevorzugt und man weiß, was man kriegt. Dennoch ging ich letztens mal in einen Laden von der Sorte, die ich verabscheue und eigentlich meide. Ich ging bei Kaufland einkaufen.

Der Korb blieb fast leer

Ich habe nicht viel gekauft, eigentlich nur mal geschaut, was es da so an plastikfreien Waren gibt. Und dann sah ich den Reis. Er wird in der fairtrade Produktdatenbank geführt und ist von Fair East. Verkauft wird er ausschließlich über Kaufland.

Es gibt zwei Sorten, Basmati- und Jasminreis. Er kostet zwischen 1,39 und 1,59 Euro. Ich weiß es leider nicht mehr genau. Ein günstiges, gutes und plastikfreies Produkt.

Kaufland landet dennoch nicht auf meiner Liste der favorisierten Supermärkte. Aber eine Ration Reis würde ich mir dort immer wieder holen.

 

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15 Gedanken zu “reis in papier – aber jetzt richtig

  1. hallo Frau Schubert finde es super was sie alles machen habe auch angefangen ohne Plastik aus zu kommen aber ist sehr schwierig aber zu glück gibt es sie . Gruss M.Büchler

  2. Ich habe eine Quelle gefunden, wo ich Naturreis aus Italien unverpackt kaufen kann. Wenn ich lese, wie sehr sich andere anstrengen müssen, um Waren ohne Plastik zu finden, bin ich immer wieder dankbar, dass ich sogar einige Geschäfte zur Auswahl habe, wo das möglich ist.

    Super, dass Du am Ball geblieben bist!

    lg
    Maria

  3. Beim Kaufpark (REWE-Gruppe) gibt es Basmatireis im Karton. Grüne Verpackung.
    Ich lese deinen Blog sehr gern und habe schon einige Anregungen gefunden. Danke!
    Liebe Grüße,
    Inga.

  4. Ach, gut zu wissen. Habe schon lange bloß den „Uncle Ben’s“ im Blick. Das ärgert mich so, weil der Aufwand, nicht klebrigen Reis herzustellen, scheint ein ziemlicher Aufwand zu sein. Und wir Europäer scheinen, angeblich, die Einzigen zu sein, die so was „Exotisches “ brauchen.
    Die Asiaten, die diesen Reis anbauen müssen, können das jedenfalls nicht begreifen. Und bei den,sicherlich geringen, Löhnen kann man ihren Ärger nur zu gut verstehen!
    Plastikfrei zu Leben ist oft/öfters sowieso teurer als anders, aber das Geld für so einen Konzern rauszuhauen, widerstrebt mir sehr !!
    Danke für den Tipp!!
    Früher gab’s bei Lidl/ Aldi etc. auch einfach ganz normal Reis im Karton (so wie Mondamin, Grieß, etc.) Mehl, Zucker, Salz, usw. ist auch nicht Plastik verpackt – als Hinweis für diejenigen, die immer von der „Hygiene“ schwafeln!!!
    Weiß jemand außer“ Barilla“ noch irgendeine absolut plastikfreie Verpackung für Nudeln??
    Grüßle Chrissi

    1. Nudeln hab ich auch noch keine anderen gefunden. Ich werd jetzt mal einen Hofladen suchen, der Nudeln aus der Region vertreibt. Vielleicht bekomme ich die dort lose oder kann das anleihern. Schade dabei ist, dass man so viele Stationen anlaufen muss.

  5. Also ich mache meine Nudeln mittlerweile selber, da ich auch noch keine ohne Plastikverpackung gesehen habe (außer Barilla). Ich habe ein ganz einfaches Rezept:

    2 : 1
    z.B. 200 gr. Mehl auf 100 ml Wasser verkneten, sehr dünn ausrollen und in Streifen schneiden. Man kann sie dann direkt kochen oder trocknen lassen und lagern.
    Ins Wasser kann man bei Bedarf dann noch Blattspinat oder vorgekochte Möhren o.ä. mit rein pürieren.
    So jubel ich meinem Sohn wenigstens etwas mehr Gemüse unter :)

    Es ist wirklich nicht viel aufwand und man kann direkt ne Menge machen und lagern.

    Viele Grüße
    Jenny

  6. Ah super! In der Vollkornvariante gibt es den wahrscheinlich nicht, oder doch? Reis ist wirklich schwierig, finde ich.

    @Maria, welcher Reis aus Italien ist denn das? Wo bekommt man den? Hoffe du liest das hier, ich bin nämlich auch bei Reis noch auf der Suche!

  7. Hallo!
    Plastikarm leben finde ich sehr gut. Für mich steht an erster Stelle der gesundheitliche Aspekt und dann das Umweltbewusstsein!
    Allerdings ist Pappe/Papier nicht ganz unbedenklich. Oft gehen Mineralölrückstände auf die Lebensmittel über. Generell sollte man alle Produkte daheim in Glas oder Edelstahl umpacken.
    Bambusprodukte enthalten oft Melamin, die leider Formaldehyd freisetzen.
    Dazu gab es 2014 Testberichte.
    Eigentlich ist Glas und Edelstahl die sicherste Variante. Keramik, die in Deutschland hergestellt wird geht auch. Keramik aus dem Ausland ist oft bleihaltig – geht auch auf die Lebensmittel über. Bleihaltige Glasuren sind bei uns seit Jahren verboten!
    LG Jana

  8. Hallo,
    ich bin gestern durch das Fernsehen auf Ihren Blog aufmerksam geworden. Da ich auch schon seit längerem Wasser in Glasflaschen kaufe und versuche die Ernährung immer gesunder zu gestalten, bin ich doch erstmal erschrocken gewesen, daß ich nicht auf die Schlußfolgerung kam, daß natürlich alles andere auch in Plastik eingepackt ist und dementsprechend genauso ungesund… *seufz*
    Schon alleine bei allen möglichen Lebensmittelzusätzen raucht mir der Kopf. Jetzt auch noch auf die Zusätze achten UND das Plastik meiden hört sich schon fast ungmöglich an.

    Jedenfalls wäre meine Frage: sind die Lebensmittel in den Kartons denn tatsächlich unbedenklich?? Ich habe auch schon gehört, daß die Druckfarbe durch den Karton diffundiert und so dann letztendlich doch Mineralöle in die Nahrung gelangen.

    Vielen Dank und LG
    Christine

    1. Liebe Christine,

      so ist es leider. Auch in Kartons können Rückstände von Mineralöl und Chemikalien sein. Wir können uns also kaum davor schützen. Wenn man die Dinge nicht lose kaufen kann, muss man sich für eine Variante entscheiden.
      Noch eine Frage: war ich gestern im Fernsehen? 😊

      Liebe Grüße
      Frau Schubert

  9. Hallo und danke für die Antwort!
    Es ist also wie überall… „einen Tod muß man sterben“ ;-) Wobei ich dann auch lieber auf den Karton setzen würde, als auf das Plastik!

    Ja, ich habe Sie am Freitag im Fernsehen gesehen. Auf Phoenix gabe es die Reportage „Zeitbombe Plastikmüll“. Dort waren Sie per Fernschaltung in einem Interview mit Moderatorin Mareike Bokern.

    Liebe Grüße
    Christine

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