neun monate

Meine letzte Tasche mit Plastikmüll – auch Wertstoffe genannt – habe ich im Mai gezeigt – und geleert. Jetzt war ist es wieder an der Zeit, den Behälter zu leeren, in dem Wir Plastik sammeln. Hier ist das Ergebnis:

IMG_2452

Die Große Ikea-Tasche ist wieder voll und ein bisschen was musste ich in eine weitere Tasche packen. Mich erschreckt diese Menge. Aber das ist der Müll aus neun Monaten – von Mai 2015 bis heute, also Februar 2015. Und dann ist es wohl wenig.

Gestern hat mich ein Journalist besucht. Er meinte, er lebe allein und nicht in einem Vierpersonenhaushalt. Bei ihm falle diese Menge jeden Monat an – und mehr. Von daher sind wir, glaube ich, auf einem guten Weg.

Was uns die Bilanz ein wenig verhagelt, sind die Packungen Milchpulver fürs Baby. Davon benötigen wir noch immer viele. Aber ein Ende ist zumindest in Sicht.

Zeigt mir doch mal euren Müll und schreibt mir von eurer Bilanz.

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5 Gedanken zu “neun monate

  1. Ich mache normalerweise keine Fotos von unserem Müll. Einen kleinen Einblick gibt es vom plastic free july https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/2014/08/02/plastic-free-july-ein-ruckblick/ da hatten wir wirklich extrem wenig. Ansonsten finde ich die Menge für 9 Monate ganz beachtlich wenig, super!

    Nach meinen ganzen Maßnahmen haben wir pro Monat einen Bruchteil vom Plastikmüll, den wir früher in einer Woche produziert haben (in Zahlen nur noch rund 10-15%)

    Es geht was, wenn man will und das zeigst Du ganz deutlich auf Deinem Bild!

    lg
    Maria

  2. Hallo Frau Schubert,

    wow. Deine Konsequenz im Kampf gegen Plastik finde ich wirklich vorbildlich. Seit unserer ersten Auseinandersetzung mit dem Thema hat sich beim Wocheneinkauf einiges geändert und wir sind in vielen Bereichen so gut wie plastikfrei, doch gerade in der Küche fällt mir das Ganze noch sehr schwer. Nüsse, Linsen, Reis, Nudeln und vegane „Milch“ habe ich bisher leider noch nicht ohne Plastikverpackung in Bioqualität gefunden, sodass sich in den Bereich doch eine gefühlt große Menge an Müll ansammelt – Obst und Gemüse gibts dagegen bei uns nur noch unverpackt.

    Dein Blog motiviert mich auf jeden Fall, weiter am Ball zu bleiben und nach Alternativen Ausschau zu halten.
    Liebe Grüße, Svenja (Apfelmädchen)

    1. Liebe Svenja, ich weiß, oft ist es nicht leicht. Und leider wird, meiner Meinung nach, vor allem im Biobereich viel darauf geachtet WAS drin ist, als WORIN es ist. Mach weiter so, Du bist auf dem richtigen Weg! 👍

  3. Hallo Svenja,
    Pflanzenmilch kann man wunderbar selber herstellen. aus gekochtem Reis Reismilch. Aus Haferflocken Hafermilch. Uns so weiter. Es hat zwei Vorteile, es spart die Verpachung und ist dazu noch viel günstiger.
    Und du kannst selber bestimmen was rein soll 😊
    Geh doch einfach mal auf you Tube und schau dir paar Videos zu dem Thema an.
    Liebe Grüße
    Kerstin

  4. Hallo , ja Plastik ist schlecht US Respekt das du das so schaffst ohne Plastik oder besser gesagt ganz wenig Plastik . Aber ich komm aus der Müll Branche da Fragen sie die Leute warum immer so viel Müll . Und dann wird auch noch getrennt wie blöd . Und am Ende kommt alles zusammen . Ach da fragt man dich schon manchmal ist das jetzt Korekt . Aber ich sag einfach die Produktion soll besser handeln und weniger Plastik beheben als Verpackungsmaterial dann wäre alles viel besser .

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