welches deo taugt etwas?

Der Verzicht auf Plastik ist nur ein Schritt auf dem Weg zu einem besseren und gesünderen Leben. Man sollte sich auch damit beschäftigen, was in den verwendeten Produkten drin steckt.

IMG_0082In vielen Deos finden wir zum Beispiel Aluminiumsalze. Diese verstopfen die Poren. Der Effekt ist: Man schwitzt nicht bzw. bekommt keine nassen Achseln, weil der Schweiß nicht nach Außen dringen kann. Aluminium steht allerdings unter Verdacht Krankheiten wie Brustkrebs zu verursachen. All die abgebildeten Deos fanden sich in unserem Badschrank – und ALLE enthalten Aluminiumsalze. Also weg damit!

Es gibt tolle Bioprodukte ohne Aluminiumsalze. Ich habe einige getestet. Hier die Gewinner und Verlierer.

IMG_0361Der Lavera-Deoroller ist aus Glas, nur die Spenderkugel und der Deckel aus Plastik. Er ist mit 5,95 Euro recht teuer und leider einer der Verlierer. Ich hatte beim Tragen das Gefühl zu riechen. Das konnte mir zwar niemand bestätigen, aber das Unwohlsein blieb. Fazit: Nichts für mich!

Von alverde habe ich den Deo-Zerstäuber Limette Salbei getestet. Behältnis ist aus Glas, Deckel aus Kunststoff. Riecht angenehm, man hat ein gutes Gefühl beim Tragen und es entwickeln sich keine Gerüche. Jetzt das ABER: Egal ob man das Deo auf frisch rasierte oder unrasierte Achseln sprüht, es brennt wie Hölle. Schuld daran ist der enthaltene Bio-Alkohol. Vielleicht bin ich ein bisschen memmig, dennoch scheidet das Deo deshalb für mich aus.

Unser Favorit ist der Deostick von Speick. Zwar ist die Verpackung komplett aus Plastik, aber die Wirkung ist super!

1. Die Deo-„Masse“ riecht gut – der Duft erinnert an Wald

2. Die Creme ist fest und grün, was keine weißen Streifen auf der Kleidung hinterlässt

3. Er wirkt gut, man nimmt nie Schweißgeruch wahr und er hält sehr lange an.

Wir benutzen ihn beide und sind sehr zufrieden. Und wegen der Plastikverpackung habe ich kein sooo schlechtes Gewissen. Denn der Stick ist sehr ergiebig. Wir benutzen ihn nun schon seit drei Monaten und er ist noch immer mehr als halb voll! Übers Jahr gesehen also wenig Plastikmüll.

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6 Gedanken zu “welches deo taugt etwas?

  1. Leider noch ein Geheimtipp: Natron-Pulver in einen Salzstreuer füllen. Die Achseln etwas mit Wasser anfeuchten, Pulver auf die Finger streuen und in der Achsel verreiben. Ersetzt jedes Deo, hat kein Aluminium und ist sehr preiswert, in der Backabteilung kaufen. Man riecht nicht, aber man schwitzt trotzdem, und das ist gut so! Denn der Schweiß soll ja die Temperatur regeln und zur Körperentgiftung beitragen. Und wer weiß, ob die Zunahme an Brustkrebs unter anderem auch mit der zunehmenden Verwendung von Antitranspirantien zusammenhängt?

  2. Ergänzung zu Natron: 10 g Natron gelöst in 100ml abgekochtem Wasser, 10 Tropfen reines Zitronenöl oder anderes hinzu. Durch eine Kaffeefiltertüte seihen und in ein altes Pumpsprayglas abfüllen. Wirkt 24 Stunden, kostet kaum etwas!! Frische garantiert!! Machen wir schon seit langer Zeit.

  3. Anders gefragt: Warum überhaupt Deo verwenden? Seit bestimmt zehn Jahren benutze ich kein Deo mehr. Gut, ich arbeite von Zuhause aus und kann schnell mit dem Waschlappen über die Achseln gehen, wenn ich das Gefühl habe „bissig“ geworden zu sein. Aber vielleicht sollten wir uns lieber wieder an die Körpergerüche gewöhnen als an die zahlreichen Kunstdüfte, die Dank Deo, Parfum und anderen Duftspendern in der Luft liegen…

      1. Ist mit Sicherheit kein Highlight – aber 40 verschiedene süße Düfte in einem Großraumbüro können einem bei 30 Grad auch leicht den Appetit verderben ;-)
        In solchen Situationen wird es vermutlich schwierig, gebe ich zu. Aber wäre es nicht ein Anfang, wenigstens am Wochenende den Deoroller im Schrank stehen zu lassen?

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