nachgefragt: was steckt in den plastikdöschen?

IMG_0112Es gibt kaum einen Haushalt, in dem sich keine Plastikdosen von Tupper und Co. finden. Auch unsere Schränke waren voll damit. QVC vertreibt zum Beispiel die Dosen „Lock & Lock“. Sie werden in China produziert. Ich wollte wissen, ob mir QVC garantieren kann, dass keinerlei bedenkliche Stoffe verwendet werden. Vor allem interessierten mich dabei die Farben (die Döschen sind ja immer schön bunt) und ob  Weichmacher enthalten sind. Hier die Antwort von QVC:

„Grundsätzlich bestätigen wir Ihnen, dass unsere Lieferanten intensiv auf
die Einhaltung aller gesetzlichen Anforderung in den jeweiligen Ländern
aber auch in Deutschland geschult werden. Die Standards sind zum einem in
unseren Verträgen mit den Lieferanten aber auch in unserem Lieferanten Code
of Conduct festgelegt und jeder Lieferant muss sich zur Einhaltung dieser
Standards verpflichten.

Die Überwachung dieser Standards erfolgt durch externe Auditoren in
regelmässigen Abständen und bei Besuchen durch die Qualitätssicherung in
den jeweiligen Fertigungsbetrieben. Durch eine kontinuierliche
Lieferantenpolitik und die permanente Zusammenarbeit mit unseren
Lieferanten stellen wir ebenfalls einen wichtigen Bestandteil der
Einhaltung unserer Standards sicher.

Jedes bei QVC verkaufte Produkt unterliegt also den beschriebenen
Qualitätsrichtlinien.

Zu Ihrer konkreten Anfrage hinsichtlich des BPA und DEHP Anteiles bei
unseren Lock&Lock Dosen können wir Ihnen versichern, dass der Einsatz des
Produktes absolut unbedenklich ist.
Zum einen liegt uns einLFGB – (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und
Futtermittelgesetzbuch) Zertifikat vor, welches die Unbedenklichkeit im
Umgang mit Lebensmitteln nachweist.

Dieses Zertifikat ist eine gesetzliche Vorgabe für inverkehrgebrachte
Artikel, die u.a. mit Lebensmitteln in Kontakt kommen.

Weiterhin liegt uns ein CE-Zertifikat vor, welches die Sicherheit des
Artikels bescheinigt. Zum anderen ist PP für den Gebrauch in Mikrowellen
zugelassen. Schliesslich wird fast jede Frischhaltedose sowie diverse
Menüschalen in der Foodindustrie in Deutschland aus diesem Material
hergestellt.

Aus diesem Grunde empfehlen wir Ihnen auch den folgenden Ökotest-Link zu
Lock & Lock;

http://www.psi-network.de/oekotest_isi-multifunktionsboxen_lock_lock_mit_sehr_gut_bewertet_30.2685.html

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2 Gedanken zu “nachgefragt: was steckt in den plastikdöschen?

  1. Da geht mein Vertrauen ja gegen Null!
    Wir werden auch zum Thema Datenschutz geschult. Den Dokumentenkram, der bei uns anfällt und Kundendaten enthält muss theoretisch gesondert entsorgt werden. Da unser Arbeitgeber aber der Meinung ist Personal einsparen zu müssen, finden wir für diese sachgerechte Entsorgung oft nicht die Zeit.
    Ja das Versprechen ist gegeben und Schulungen gibt es auch und trotzdem…. keine Garantie.

  2. Die Formulierung ist so prima, dass NICHTS zugesagt wird. Gruselig.
    Und wenn irgendwas ist, kann man immer schön mit dem Finger auf den Lieferanten zeigen und ist selber fein raus. Alles klar.
    Ich hab auch noch solche Dosen (allerdings nicht bunt), aber wenn die hin sind, kommen keine neuen ins Haus.

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